
Diagnostik
Die Chinesische Medizin nutzt klassischerweise die menschlichen Sinne zur Diagnosestellung und betrachtet den Menschen in seiner Gesamtheit. Im Rahmen einer ausführlichen Anamnese berücksichtige ich nicht nur aktuelle Beschwerden, sondern beziehe auch vergangene Krankheiten und ihr allgemeines Befinden sowie ggf. eine körperliche Untersuchung mit ein.
Daneben spielt die Puls- und Zungendiagnostik in der Chinesischen Medizin eine zentrale Rolle. Bei der Zungendiagnose wird Form, Farbe und Bewegung des Zungenkörpers sowie die Beschaffenheit des Belags genau betrachtet, um so Störungen entsprechender Organe oder Funktionskreise zu diagnostizieren. Bei der Pulsdiagnose werden die Pulse an beiden Handgelenken über der radialen Arterie an drei Positionen getastet und geben hiermit Auskunft über den energetischen Zustand des Körpers und dessen Organe.
Die TCM Diagnostik wird von der evidenzbasierten Medizin, landläufig Schulmedizin genannt, kaum beachtet. Die WHO erkennt sie nicht explizit an, verweist aber in den Beurteilungen der Akupunktur immer wieder auf sie. Im Vergleich mit der westlichen Diagnostik, die auch in chinesischen Krankenhäusern meist parallel eingesetzt wird, erweist sich immer wieder ihre hohe Treffsicherheit.
Die Therapie beginnt bei der Diagnose. Und die Diagnose beim Zuhören.
– Christine Scholze
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Christine Scholze
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